Was Können Sie von ArsDigitalits erwarten?
In einem persönlichen Gespräch – idealerweise direkt bei Ihnen vor Ort – ermitteln wir gemeinsam Ihre Wünsche, Anforderungen und die vorhandenen Möglichkeiten. Auf dieser Grundlage entwickeln wir ein individuelles Konzept und unterbreiten Ihnen ein Angebot für die sinnvolle Umsetzung.
Dabei gilt für mich ein einfacher Grundsatz: So viel Technik wie nötig, so wenig wie möglich. Denn nicht die technisch aufwendigste Lösung ist automatisch die beste, sondern diejenige, die zu Ihren Bedürfnissen passt, wirtschaftlich sinnvoll ist und langfristig funktioniert.
Komplexe Technik. Klare Entscheidungen.
Wie laut ist eine Luft-Wärmepumpe?
Ungefähr 47 dB – aber was bedeutet das eigentlich? Dezibelwerte allein sind im Alltag schwer vorstellbar. Moderne Wärmepumpen arbeiten vergleichsweise leise. Entscheidend für die tatsächlich wahrgenommene Lautstärke sind jedoch nicht nur die technischen Gerätedaten, sondern auch Abstand, Aufstellort, Gebäudereflexionen und der jeweilige Betriebszustand.
Deshalb berücksichtige ich die Schallsituation bereits bei der Planung und wählen den Aufstellort entsprechend aus.
30 dB Flüstern → 40 dB ruhiger Raum → 47 dB Wärmepumpe* → 60 dB normales Gespräch
(Herstellerangaben und Messbedingungen beachten. Schallleistungs- und Schalldruckpegel sind nicht direkt miteinander vergleichbar.)
Wird mein Haus mit einer Wärmepumpe im Winter wirklich warm?
Ja – wenn Wärmepumpe und Heizsystem richtig zum Gebäude ausgelegt werden. Entscheidend sind unter anderem Heizlast, erforderliche Vorlauftemperaturen, Wärmeverteilung und die Dimensionierung der Anlage. Deshalb beginnt meine Beratung nicht mit der Auswahl einer Wärmepumpe, sondern mit der Betrachtung Ihres Gebäudes.
Ich kann Ihnen dazu gern einen Besuch bei einem Referenzprojekt vermitteln.
Funktioniert eine Wärmepumpe auch im Altbau?
Ja, die Dimensionierung ist entscheidend.
Muss es überhaupt eine Wärmepumpe sein? Nein, siehe meine technologieoffene Herangehensweise
Können Holz-, Pellet-, Grundofen oder Infrarotheizung Teil des Konzeptes sein? Definitiv
Müssen Heizkörper beim Einbau einer Wärmepumpe getauscht werden?
Dies hängt vom Einzelfall ab. Wir schauen dies im Detail bei Ihnen vor Ort an.
Wer führt die einzelnen Arbeiten aus?
Es werden regionale/bundesweit agierende oder auf Wunsch auch Ihr Fachbetrieb mit eingebunden.
Habe ich einen zentralen Ansprechpartner?
Ja, ich bin Ihr Ansprechpartner und die Koordination übernehme ich zwischen allen Gewerken.
Wie lange dauert die Projektplanung im Durchschnitt?
Die Planungszeit variiert, beträgt aber meist zwischen vier und zwölf Wochen. Hier kommt es sehr auf die „Komplexität“ der involvierten Parteien an (Netzbetreiber, …).
Bekomme ich ein Gesamtangebot oder mehrere Rechnungen?
Jeder spezialisierte Fachbetrieb stellt seine Arbeiten gesondert in Rechnung. Dabei übernehme ich aber die Angebotseinholung (auf Wunsch) und sichere die fachgerechte Montage und Inbetriebnahme ab.
Verkaufen Sie nur Wärmepumpen und PV?
Nein. Ich verfolge einen technologieoffenen Ansatz. Je nach Gebäude, vorhandener Technik und Ihren persönlichen Vorstellungen können neben Wärmepumpen beispielsweise auch Pellet- und Holzheizungen, Grundöfen, Infrarotheizungen oder hybride Lösungen sinnvoll sein.
Wie funktioniert eine Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe funktioniert wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt: Der Kühlschrank holt Wärme aus seinem Inneren und gibt sie nach außen ab. Die Wärmepumpe holt Wärme von außen und gibt sie ins Haus ab.
Wärme aufnehmen: Selbst kalte Außenluft (auch bei −10 °C), das Erdreich oder das Grundwasser enthalten Wärme. Ein Kältemittel, das schon bei sehr niedrigen Temperaturen verdampft, nimmt diese Wärme auf.
Verdichten: Ein elektrischer Kompressor verdichtet das gasförmige Kältemittel. Dabei steigt die Temperatur stark an, wie bei einer Luftpumpe, die beim Aufpumpen warm wird.
Wärme abgeben: Das heiße Kältemittel gibt seine Wärme an das Heizungswasser ab und wird dabei wieder flüssig.
Entspannen: Ein Ventil senkt den Druck, das Kältemittel kühlt stark ab, und der Kreislauf beginnt von vorn.
Das Besondere: Strom braucht nur der Kompressor. Aus 1 kWh Strom entstehen etwa 3–4 kWh Wärme, der Rest kommt kostenlos aus der Umwelt. Zusammen mit einer PV-Anlage heizen Sie so zu einem großen Teil mit eigenem Solarstrom.
Kann eine Wärmepumpe auch kühlen?
Die meisten inzwischen ja. Bei Fußbodenheizung ist dieser Effekt stärker spürbar durch die umströmte Fläche.
Welche Unterlagen sollte ich für den Vor-Ort-Termin bereitlegen?
Grundrisse, vorhandene Energiedaten und Ihre Wünsche helfen mir, Sie gezielt zu beraten.
Kundenaufnahme Formular
Fachbegriffe kurz erklärt
PV / kWp: Photovoltaik, also Strom aus Sonnenlicht. kWp (Kilowatt-Peak) gibt die Spitzenleistung einer Anlage an. Faustregel: 1 kWp bringt in Thüringen etwa 900–1.000 kWh pro Jahr.
Eigenverbrauch / Autarkie: Eigenverbrauch ist der Anteil Ihres Solarstroms, den Sie selbst nutzen. Autarkie ist der Anteil Ihres Strombedarfs, den Sie selbst decken. Beides lässt sich mit Speicher und klugem Energiemanagement deutlich erhöhen.
§14a EnWG: Regelung, nach der der Netzbetreiber steuerbare Verbraucher wie Wärmepumpe oder Wallbox bei Engpässen kurz drosseln darf. Dafür zahlen Sie weniger Netzentgelt.
Wärmepumpe / JAZ: Die Wärmepumpe heizt mit Umweltwärme aus Luft, Erde oder Wasser. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) zeigt, wie effizient sie ist: Eine JAZ von 4 heißt, aus 1 kWh Strom werden 4 kWh Wärme.
SG-Ready: Schnittstelle an der Wärmepumpe, über die sie z. B. bei PV-Überschuss gezielt mehr heizen kann.
Energiemanagement (EMS): Steuerung, die PV-Anlage, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox aufeinander abstimmt, damit möglichst viel Solarstrom im Haus bleibt.
Dynamischer Stromtarif: Der Strompreis ändert sich stündlich je nach Börsenpreis. Mit einer passenden Steuerung laden oder heizen Sie dann, wenn der Strom günstig ist.
Smart Meter: Digitaler Stromzähler mit Kommunikationseinheit. Voraussetzung für dynamische Tarife und §14a-Steuerung.
E-Smog / Netzfreischalter: E-Smog ist die Umgangssprache für elektrische und magnetische Felder. Ein Netzfreischalter schaltet z. B. im Schlafzimmer den Strom ab, sobald kein Gerät mehr eingeschaltet ist.
Ich habe baubiologische Meßtechnik und kann elektrische/elektromagnetische Störquellen damit lokalisieren.
n8n: Software für Automatisierungen, etwa für automatische Ertragsberichte oder Warnmeldungen. Sie kann auch auf dem eigenen Server laufen.
Kann man auch nur baubiologische Dienstleistungen bei Ihnen buchen?
Klar, bitte sprechen Sie mich an. Ich habe mehr als 25 Jahre Erfahrung im Bereich des Ökologischen Sanierens unte baubiologischen Gesichtspunkten.
Wie vermeide ich Elektro-Smog
Es gibt bazbiologisch/messtechnische Empfehlungen zum Verlegen als auch Art der Elektroinstallation
Strom wird zum Handelsgut – auch im eigenen Haus?
Die Energiewende erreicht zunehmend den privaten Heizungskeller und die Garage. Dabei geht es längst nicht mehr nur darum, mit einer Photovoltaikanlage möglichst viel eigenen Strom zu erzeugen. Entscheidend wird, wann Strom gekauft, gespeichert, verbraucht oder ins Netz abgegeben wird.
Was ist MiSpeL?
MiSpeL selbst ist kein Tarif und kauft keinen Strom. Die Bundesnetzagentur schafft damit die Regeln, damit ein Speicher künftig sowohl PV-Strom als auch Netzstrom aufnehmen und später wieder einspeisen kann. Dadurch wird insbesondere Arbitrage möglich: günstig aus dem Netz laden → bei höheren Börsenpreisen wieder einspeisen. Genau diese Kombination aus Bezug, Speicher und Einspeisung bezeichnet die BNetzA als Ziel der neuen Regelung.

